Impossibility Challenger from Parimal P. Repka.
Germany hosted the Impossibility Challenger in 2010. English text here.
Impossibility Challenger 2010 in Deutschland!
Während der Impossibility Challenger am 2. and 3. Oktober 2010 in Dachau bei München stellten elf Teilnehmer aus sieben Ländern 4 Guinness-Weltrekorde, 11 Weltrekorde und 3 persönliche Rekorde auf.
Yogaübungen sind entspannend und verbesseren die Gesundheit. Aber einundvierzig Yoga- und Dehnübungen in 5 Minunten und 19 Sekunden auszuführen und einunddreißig dieser Übungen in 4 Minunten und 5 Sekunden auf einem BMX-Fahrrad balancierend, ohne dass die Füße dabei den Boden berühren, ist eine Herausforderung. Khiv Raj Gurjar (58), der sich seit seinem 13. Lebensjahr durch Yoga und Meditation fit hält, reiste extra aus Jodhpur in Indien nach Deutschland, um diese Weltrekorde aufzustellen – und einen weiteren. Er balancierte auch mit verbundenen Augen auf einem BMX-Fahrrad für 11 Minuten und 18 Sekunden ohne Bodenberührung.
Man kann gut mit Bällen jonglieren. Aber haben Sie jemals daran gedacht, dass Äxte zum Jonglieren gut sind? Indem er mit drei Äxten 53 Mal jonglierte, verbesserte der 51-jährige Milan Roskopf aus der slowakischen Hauptstadt Bratislava seinen alten Weltrekord um 18 Axtwürfe.
Der norddeutsche Gedächtnismeister Christian Schäfer aus Netphen bei Siegen versuchte sich gleich in 5 Rekord-Disziplinen. Der 18-Jährige machte sich unter anderem daran, vier Guinness-Weltrekorde zu brechen und stellte drei auf. Mit 3 Minuten und 4 Sekunden erzielte er die schnellste Zeit, um eine Briefmarke 100 Meter weit zu pusten und überbot damit den bestehenden Guinness-Weltrekord mit einer ausgefeilten Pustetechnik um erstaunliche 4 Minuten und 25 Sekunden. Den alten Guinness-Weltrekord im “meiste Binärzahlen in einer Minute merken” stockte er auch gleich um 75 Binärziffern auf 207 auf. Mit 36 zerriss er die meisten Briefumschläge in 30 Sekunden – zehn mehr als sein Vorgänger. Die Siegener Zeitung verfasste einen Artikel über seine Guinness-Weltrekorde.
Eine 44 cm lange und 1 cm dicke Stange aus Baustahl verbog Rainer Schröder aus Altenburg am Nacken mit beiden Händen von gerade auf einen Winkel von 39 Grad. Eine Stahlkette mit 3 mm dicken Gliedern zerriss der Thüringer durch Körperstreckung in 5 Sekunden. Zudem verbog der 49-Jährige, der durch seine Fakir-Shows bekannt wurde, ein Hufeisen mit den Zähnen um 180 Grad zu einem Fragezeichen.
Einen für die Ohren der Zuhörer unterhaltsamen Guinness-Weltrekord gelang Jennifer Davies. Die 36-jährige Kanadierin schaffte den Eintrag in die Bibel der Rekorde, da sie abzüglich der Pausen (5 Minuten nach jeder vollen Stunde) vierundzwanzig Stunden lang Lieder von Sri Chinmoy, dem Initiator der Impossibility Challenger, pfiff. Sri Chinmoy komponierte bis zu seinem Lebensende über 21 000 Lieder und war bereits seit 1995 mit seiner Schaffensfülle im Limca-Buch der Rekorde gelistet. Den schnellsten “Halbmarathon in Kellnerkleidung, dabei ein Tablett tragen und jede zehnte Runde rückwärts laufen” wickelte der 60-jährige Finne Jatnaban Sinilaine in 2 Stunden und 7 Minuten ab. Seinen Rundenzähler bediente er zudem alle zehn Runden auf der Bahn mit Früchten von seinem Tablett.
Ranjit Pal reiste ebenfalls extra aus Indien an und erzielte einen Weltrekord in seiner Altersklasse. Der 48-jährige Inder schaffte 276 Seilsprünge in einer Minute, umgerechnet mehr als 4 pro Sekunde. Robin Wersig (28) aus Massen (100 km südlich von Berlin) gelangen zwei Weltrekorde im maximalen Kalenderrechnen. In einer Minute berechnete der Erzieher 22 Wochentage für zufällig gewählte Daten zwischen dem 1. Januar 100000 und dem 31. Dezember 999999. 23 Wochentage erdachte er richtig für Daten vom 1. Januar 10000 bis zum 31. Dezember 99999. Er erzielte auch einen Weltrekord beim Erstellen eines mathematischen magischen Quadrats. Die Lausitzer Rundschau verfasste einen Artikel über Robin Wersigs Erfolge.
Die 17. Impossibility Challenger wurde von den Sri-Chinmoy-Zentren in der Mehrzweckhalle und auf der Tartanbahn des ASV Dachau veranstaltet. Berichtet wurde von der Veranstaltung in den Dachauer Nachrichten. Der in Indien geborene Sportler, Musiker und Friedensvisionär Sri Chinmoy rief die Impossibility Challenger 1982 ins Leben, um Menschen zu inspirieren, die Freude zu erfahren, die entsteht, wenn man die eigenen Fähigkeiten verbessert und über sich selbst hinauswächst. Sri Chinmoy selbst stellte auch zahlreiche Weltbestleistungen im Heben von Gewichten auf und übertraf dabei stets seine vorausgegangenen Leistungen.
“Wenn es uns gelingt, uns nur mit uns selbst zu messen, dann wird diese Welt auf jeden Fall eine bessere Welt sein. Wenn wir uns nur mit uns selbst messen, um unsere Fähigkeiten zu verbessern, um über uns selbst hinauszuwachsen und andere zu inspirieren, dann werden wir bessere Bürger einer besseren Welt werden.” – Sri Chinmoy
Fotos von der Impossibility Challenger 2010 finden Sie hier.
New Zealand hosted the Impossibility Challenger in November 2009.
